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Was gehört auf den Weihnachtsteller?

In Deutschland gibt es die Tradition, dass jedes Familienmitglied zu Weihnachten Süßigkeiten auf ein- em Teller erhält. Hier die klassischen Zutaten die auf einen Weihnachsteller gehören.

Süßigkeiten erfreuen, besonders in der kälteren Jahreszeit, Kinder und Erwachsene, die es sich zu Hause gemütlich machen wollen. Viele Weihnachtstraditionen, wie der Weihnachtsbaum, seinen Kauf und seine Pflege, sind erforscht und ihr Ursprung bekannt. Die lieb gewordene deutsche Sitte, für jeden in der Familie einen eigenen Weihnachtsteller mit Schokolade, Trockenfrüchten, Obst, Nüssen und vielem mehr am 24.12. unter den Weihnachtsbaum mit Kerzen aus Wachs oder Solarbeleuchtung zu stellen, hat historische Entsprechungen, die nur ansatzweise wissenschaftlich erforscht sind. 

Woher kommt der Brauch des Weihnachtstellers?

Der Brauch, besonders Kindern an Weihnachten etwas Süßes zu schenken, mag älter sein als der, den Gabentisch mit größeren Geschenken zu dekorieren. Aus Erzählungen der Älteren konnte entnommen werden, dass vor dem ersten Weltkrieg Äpfel und Lebkuchengenügen mussten, um im oft schnee- reichen Winter, mit seiner proteinhaltigen, fett reichen Ernährung, dem etwas Leckeres und Leichteres entgegen zu setzen. Mehr praktische, alltagstaugliche und länger haltbare Dinge kamen zu den Leckereien. Unter den Weihnachtsbaum legte die Eltern dann selbst gestrickte Socken, Pullover oder auch Spielsachen.

Brote wurden schon früher mit geeigneten Gewürzen haltbar gemacht, Experimente beim Backen und der damit verbundene Erfindungsgeist der frühen Tage des Bäckerhandwerks, werden in der Folge zu leckeren Lebkuchen und Früchtebroten mit ihren unzähligen Variationen und regionalen Ausprägungen geführt haben. So kam es im Laufe von Jahrhunderten zum Konsum der unverzichtbaren fast rituell genossenen feinen Backwaren und Weihnachtsplätzchen. Weihnachtsplätzchen können auch mit Kindern gebacken werden.

Aus welchem Material kann ein Weihnachtsteller bestehen? 

In verschiedenen Ländern werden Geschenke und Süßigkeiten vom „Weihnachtsmann oder Christkind“ in Stümpfen am Kamin versteckt. In Deutschland landen sie auf aufgestellten Tellern aus Porzellan, Holz oder schön mit weihnachtlichen Motiven bedruckter Pappe, direkt unter den Weihnachtsbaum oder auf einen Geschenke Tisch. Traditionelle Porzellanmanufakturen stellen für weihnachtliche Belange spezielle Teller her, die von Liebhabern gesammelt, einen manchmal hohen materiellen Wert darstellen. Sie zieren im Advent und zu Weihnachten die festlich geschmückten Tische und Tafeln

Auf einen klassischen Weihnachtsteller gehören: 

– Nüsse: Haselnüsse, Walnüsse, Paranüsse, Erdnüsse, Mandeln
– Gebäck: Lebkuchen, Spekulatius, selbst gebackenes Mürbegebäck, Zimtsterne, Elisenlebkuchen, Pfefferkuchen, Printen, Kokosmakronen
– Schokolade: Tafeln Schokolade, Miniatur-Schokoladentäfelchen der Kugeln in buntem Staniolpapier, Schokoweihnachtsmänner Vollmilch/Zartbitterschokolade mit der ohne Nüssen.
– Süßigkeiten: Marzipan, Edelnougat, Dominosteine, kandierte Früchte
– Obst: Äpfel, Clementinen, Mandarinen, Orangen – Trockenfrüchte: Feigen, Datteln

 

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Weihnachtsgebäck (schweiz.: Weihnachtsgüetzi, Weihnachtsguetzli etc.) sind vorwiegend süße Backwaren, die traditionell in der Adventszeit gebacken und in der Weihnachts- zeit verzehrt werden. Beispiele sind Plätzchen, Lebkuchen, Christstollen, Früchtebrot, Förtchen, Zimtsterne, Spekulatius oder Vanillekipferl.

Zum Weihnachtsgebäck zählen viele haltbare Dauerbackwaren aus Lebkuchen- oder Mürbeteig, und größere industrielle Hersteller backen diese Produkte oft schon im Juli oder August. Der Einzelhandel bietet mittlerweile schon ab Ende August weihnachtliche Backwaren wie Spekulatius, Printen, Oblatenlebkuchen und Dominosteine an. 

Plätzchen 

Als Plätzchen (Diminutiv von mundartlich Platz, „flach geformter Kuchen“, nach der flachen Form übertragen von Platz aus altfranzösisch place) bezeichnet man allgemein zu den Feinbackwaren gehörendes süßes Kleingebäck wie Kekse, Konfekt und Ähnliches. Plätzchen sind ein beliebtes Weihnachtsgebäck

Industrialisierung

Heute ist die Weihnachtsbäckerei stark industrialisiert. 2015 erzeugten die deutschen Hersteller zusammen rund 82.000 Tonnen Weihnachtsgebäck bei einem Umsatz von über 400 Millionen Euro. Weihnachtsgebäck wird gegenwärtig im Handel auch als Advents- oder „Herbstgebäck“ vermarktet und bereits im Frühherbst angeboten und konsumiert, was nicht selten zu Kritik von Kirchen aber auch von Verbrauchern führt.

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